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BLOG#35 Tour Diary Chris: Ringe unter den Augen, 7000km Autobahn und Norddeutscher Enthusiasmus

By Tuesday, der 18. October 2016 No Comments

Lange ist es her, seid wir ausführlich aus der Welt der HEROES berichteten. Das lag nicht daran, dass wir keine Lust dazu hatten. Es lag auch nicht daran, dass wir nichts zu erzählen gewusst hätten. Es lag einfach daran, dass wir die letzten Monate sehr viel unterwegs waren und die Zeit zum schreiben ausblieb. Der eine oder andere mag nun denken, dass es nicht eine grosse Sache ist ein paar Konzerte zu spielen, doch wir können versichern, es ist echt Rock`n Roll auf Tour zu sein. Wenn Du am Morgen um 5 aufgestanden bist, 9 Stunden mit dem Auto nach Bremen gefahren, ausgeladen, aufgebaut und Soundcheck gemacht, bei der Eröffnung des „Garten Musik und Kultur Festivals“ in Delmenhorst (kennt man hier zu Lande natürlich nicht, ist aber eine nette Stadt mit über 76`000 Einwohnern und ganz wunderbaren, reizenden Menschen) gespielt und dann ohne Pause 90 Minuten als Hauptact gerockt hast, dass 800 Menschen im Park ausrasten, dann weisst du schon mal, was du der Auftakt zu 5 Konzerten in Deutschland bedeuten.

Natürlich geht es nicht bloss ins Nachbarsdorf, nein – wieder hunderte Kilometer weiter Richtung Kiel an der Ostsee zum legendären „Lutterbeker“ – eine Kulturkneipe der Sonderklasse die selbst soviel Geschichte zu erzählen weiss, dass ihr 40jähriges Bestehen kaum ausreicht um alle Anekdoten zum Besten zu geben. Als absolute Newcomer im norddeutschen Raum ist man bescheiden mit der Erwartung an ausverkauften Häusern. Umso besser, als der Club sich immer mehr zu füllen begann und das Publikum nach dem Konzert und unseren obligaten Nordsee/Ostsee-Versprechern (wir danken für das grosszügig darüber hinweg hören) mit glänzenden Augen Schlange stand beim anschließenden CD-Verkauf und Strubb, die charismatische Besitzerin mit einem Lächeln im Gesicht den nächsten Gig 2017 im „Lutterbeker“ in Aussicht stellte.

Hundemüde, als hätten wir soeben einen kleinen Marathon absolviert ging es am nächsten Morgen, nach reichlich Frühstück, warmen Brötchen, viel Kaffee und angeregten

Gesprächen nach Sylt. Alles wieder zusammenpacken und einmal quer durch Schleswig-Holstein auf den Sylt-Shuttle. Bei traumhaftem Nordsee-Wetter (man lernt ja schliesslich auch die Geografie in Griff zu bekommen ;-), majestätisch dahinwuchtenden Windmühlen und silbrigem Licht, dösten wir im Auto sitzend, von der Deutschen Bahn nach Sylt chauffiert, auf die berühmte Nordsee-Insel, die uns herzlich empfing. Eine sonntägliche Nonchalance hüllte den Kursaal 3 in die nachmittägliche Siesta-Zeit, doch für uns hiess es erneut die Muskeln spielen zu lassen, Kisten zu schleppen und im üppig ausgestattet Kursaal zu installieren. Nach dem kurzen Abstecher zum Dünen-Strand und dem unumgänglichen Sitzen im Strandkorb waren wir froh, endlich eine halbe Stunde im Hotel auszuruhen um das in Angriff zu nehmen was uns am Abend erwarten sollte…

 

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Meine Empfehlung: LutterbekerSt.Peter Ording